In der Pfarrei Aindling wurden am Neujahrstag die Sternsinger feierlich von Pater Alfred Nawa im Rahmen des Gottesdienstes ausgesendet. Unter dem Motto "Sternsinger für die Eine Welt" sind die 25 Mädchen und Jungen an zwei Tagen in den Straßen von Aindling und den Ortsteilen unterwegs, um Geld für Not leidende Kinder in aller Welt zu sammeln. Auf ihre Aufgaben vorbereitet wurden die Kinder vom Aindlinger Pfarrgemeinderat mit Franziska Kölbl und Franziska Hanker.
Karina Schaffelhofer
Über 100 Gemeindemitglieder waren zum diesjährigen Neujahrsempfang in das Aindlinger Pfarrheim gekommen. Bereits am Eingang spielte die Aindlinger Blaskapelle für die Besucher auf. Im Saal begrüßte zunächst Pater Alfred Nawa die Gäste. "Das neue Jahr ist wie ein leeres Buch, das vor uns liegt," erläuterte Pater Nawa, "und es liegt an uns, ein schönes Buch zu schreiben." Außerdem bedankte sich der Geistliche für die gute Zusammenarbeit mit der gesamten Pfarrgemeinde.
Bürgermeister Tomas Zinnecker zeigte sich hoch erfreut, über die zahlreichen Gäste beim Neujahrsempfang und auch er wünschte allen ein gutes Neues Jahr. "Dieser Wunsch drückt Freundschaft und Symphathie aus", so Tomas Zinnecker. Für das kommende Jahr stellte er den Ausbau der Ortsdurchfahrt und die Änderungen im Schulsektor in Aussicht. Bürgermeister Zinnecker bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen, ohne die ein Gemeindeleben nicht vorstellbar wäre. Ein besonderer Dank galt auch den Sternsingern. Diese hatten mit ihrer Aktion rund 4.200 Euro für notleidende Kinder gesammelt.
Zum Abschluss hatte Andrea Rohn vom Theaterverein Aindling noch einen Scheck im Gepäck. Mit einer Benefizvorstellung im Dezember letzten Jahres hatte der Verein 500 Euro eingenommen. Dieses Geld wurde nun an Pater Alfred Nawa überreicht, als Spende für die Kirchenrenovierung. "Es habe einige Verzögerungen gegeben bei der Außenrenovierung der Kirche, aber diese soll im Frühling abgeschlossen werden", erläuterte Pater Nawa, "nur für die Innenrenovierung fehlt noch etwas Geld und hier ist man für jede Spende dankbar, so wie diese vom Theaterverein".
Mit Sekt stieß man anschließend gemeinsam auf das neue Jahr an, und der Pfarrgemeinderat hatte viele Butterbrezen für die Gäste vorbereitet.
Anton Seidl bekommt Goldenen Ehrenzeichen
Im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes wurde Pfarrgemeinderatsmitglied Anton Seidl mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Diözese Augsburg ausgezeichnet. Anton Seidl stellt sich bereits seit 36 Jahren ehrenamtlich für vielfältige Arbeiten in der Pfarrei zur Verfügung. Er beteiligt sich aktiv beim Pfarrfest und allen anderen kirchlichen Ereignissen, engagiert sich im Pfarrwald und leitete bei der Außenrenovierung der Kirche die freiwilligen Helfer bei den Arbeitseinsätzen. Pater Alfred Nawa dankte ihm für die vielen Stunden im Einsatz für die Pfarrei und für die Kirche.
Der Geistliche überreichte Anton Seidl eine Urkunde der Diözese Augsburg und außerdem eine Anstecknadel in Gold. Mit einem "herzlichen Vergelt's Gott" bedankte sich Pater Nawa, "und wir hoffen auch weiterhin auf ihre großherzige Unterstützung und Mitarbeit".
Karina Schaffelhofer
Beim ersten Kindergottesdienst im neuen Jahr trafen sich wieder viele Mädchen und Jungen im Aindlinger Pfarrheim. Mit im Gepäck hatten sie ihre Taufkerzen, denn diesmal drehte sich alles um das Thema "Taufe". Das Vorbereitungsteam hatte zum Gottesdienst ein Taufkleid mitgebracht und Fotos von einer Taufe. Interessiert hörten die Kleinsten zu und das ein oder andere Kind konnte sogar von der Taufe des jüngeren Bruders oder der kleinen Schwester berichten. Umrahmt wurde der Gottesdienst mit vielen Liedern und Gebeten. Am Ende durften die Kinder ihre eigenen Taufkerzen an der Jesuskerze entzünden.
Kindergottesdienst im Januar
Den Beginn der Fastenzeit hatten zahlreiche Gläubige in der Aindlinger Pfarrkirche am Aschermittwoch gefeiert. Nach seiner Predigt segnete Pater Alfred Nawa die Asche. Diese soll den Menschen an seine Vergänglichkeit erinnern und zur Umkehr aufrufen. Mit den Worten "Kehrt um und glaubt an das Evangelium" spendete der Priester den Kindern und Erwachsenen das Aschenkreuz.
Die Renovierungsarbeiten am Kirchturm der Aindlinger Pfarrkirche kommen endlich in die letzten Züge. Von freiwilligen Helfern wurden in Zusammenarbeit mit der beauftragten Firma die neuen Ziffernblätter und Ziffern der Kirchturmuhr angebracht. Nach weiteren kleinen Malerarbeiten und der Anbringung der Schutzgitter für die Fenster kann noch vor Ostern mit dem Abbau des Gerüsts am Turm begonnen werden. So ist auch der Blick wieder frei auf die neue Kirchturmuhr und die Aindlinger können wieder von weit her sehen, wieviel die Stunde geschlagen hat.
Karina Schaffelhofer
Zahlreiche Gläubige kamen an der Mariengrotte am Aindlinger Friedhof zusammen um gemeinsam den Palmsonntag zu feiern. Pater Alfred Nawa und Geistlicher Rat Edmund Ernst wurden umrahmt von den Erstkommunionkindern. Diese säumten den Weg mit Palmwedeln und trugen Gedanken zum Palmsonntag vor. Gemeinsam zogen die Gläubigen anschließend zur Pfarrkirche, wo die Leidensgeschichte Jesus vorgelesen und somit die Karwoche eingeleitet wurde.
Karina Schaffelhofer
Zahlreiche Kinder kamen mit ihren Eltern am Karfreitag zum Kinderkreuzweg in der Aindlinger Pfarrkirche zusammen. In vier Stationen wurde den Mädchen und Buben das Leiden Jesus vorgetragen und über seine Angst erzählt. Auch eine Dornenkrone durften die Kinder anfassen, um zu spüren, wie sehr Jesus Christus gelitten hatte. Am Ende konnten die Kinder nach vorne an das Grab kommen und blühenden Zweige ablegen. Diese sollen die spätere Auferstehung und die Hoffnung symbolisieren.
Karina Schaffelhofer
Zur Feier der Osternacht war die Aindlinger Pfarrkirche nahezu bis auf den letzten Platz gefüllt. Zu Beginn segnete Pater Alfred Nawa zusammen mit Geistlichem Rat Edmund Ernst das Osterfeuer vor der Kirche, umrahmt von den Erstkommunionkindern. Anschließend wurde an dem Feuer die Osterkerze entzündet. Mit dem Ruf "Lumen Christi" brachte Pater Nawa das Licht in die dunkle Pfarrkirche. Dort wurden die vielen Kerzen der Gläubigen zum brennen gebracht und so die Pfarrkirche erhellt. Im Gottesdienst segnete der Geistliche anschließend das Taufwasser und die Speisen. Zahlreiche Körbe mit Ostergaben waren vor dem Altar zur Segnung aufgestellt worden. Abgeschlossen wurde die Osternachtsfeier mit dem Lied "Jesus lebt".
Zum Jaudusfeuer des Burschenvereins in der Aindlinger Sandgrube kamen viele Erwachsene und Kinder nach der Osternachtsfeier zusammen. Nach einem alten Brauch dient das Feuer dazu, den Winter zu vertreiben. In einem Zelt versorgte der Burschenverein seine Besucher mit Getränken und Leckerein vom Grill. Trotz winterlicher Temperaturen hatten es die rund hundert Besucher am Rand des Feuers wohlig warm und man stand gerne auf ein Schwätzchen zusammen.
Zu einem Kindergottesdienst waren am Ostermontag die Kleinsten der Pfarrei ins Aindlinger Pfarrheim eingeladen. Über 70 Erwachsene und Kinder waren gekommen, um die Botschaft von der "Auferstehung" zu hören. Zunächst durften die Buben und Mädchen Blumen auf ein grünes Tuch legen und so den Garten Gethsemane gestalten, in dem Jesus die Nacht vor seinem Tod verbrachte. Gut bescheid wußten die Kleinen dann auch über Jesus Sterben und die Auferstehung. Mit Fürbitten, Gebeten und Liedern wurde der Gottesdienst umrahmt. Im Anschluss gab es ein gemeinsames Osterfrühstück im Pfarrheim.
Karina Schaffelhofer
Kirchturm bekommt Zifferblatt zurück
"Alle gemeinsam mit Jesus in einem Boot", unter diesem Motto haben sich in der Pfarrei Aindling zehn Mädchen und 17 Buben auf ihre Erstkommunion vorbereitet. Im feierlichen Gottesdienst, musikalisch umrahmt vom Venite!-Chor, brachten die Erstkommunionkinder die Gaben zum Altar, sprachen die Fürbitten und sangen ein afrikanisches Danklied begleitet mit Trommel und Klatschen. Am Nachmittag waren alle Erstkommunionkinder noch zur Dankandacht eingeladen. Hier weihte Pater Alfred Nawa die Rosenkränze, Ketten und andere Andachtsgegenstände.
Karina Schaffelhofer
Zahlreiche Senioren waren der Einladung der KAB zum Seniorennachmittag gefolgt. Trotz des strahlenden Frühlingstages war der Aindlinger Pfarrsaal fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Vorsitzender Anton Seidl begrüßte die Gäste und freute sich, dass auch Bürgermeister Tomas Zinnecker und Geistlichen Rat Edmund Ernst den Weg ins Pfarrheim gefunden hatten. Sieglinde Paula leitete den Nachmittag anschließend mit einem besinnlichen Text ein. "Ein gutes Wort öffnet jede Tür und ist wie ein Gebet", erzählte die Vorsitzende den Gästen. Auch Bürgermeister Tomas Zinnecker begrüßte die Senioren und dankte den Frauen und Männern der KAB, welche den heutigen Nachmittag organisiert hatten.
Nach dem gemeinsamen Kaffee mit den selbstgebackenen Kuchen fand noch eine lustige Verlosung statt. Hier gab es allerhand zu gewinnen, angefangen bei einer Weinprobe und einem Scharfmacher bis hin zu einer Leckerei. Nicht zu ahnen war, dass sich hinter der Weinprobe eine Zwiebel verbarg, der Scharfmacher ein Pfefferstreuer und die Leckerei eine Briefmarke zum Abschlecken war. Gemeinsam mit den Senioren wurden dazwischen immer wieder bekannte Volkslieder gesungen und Erwin Schaffelhofer am Keyboard lud die Gäste zum Schunkeln ein.
Karina Schaffelhofer
Einen herrlichen Tag bei strahlendem Sonnenschein erlebten über 50 Erwachsene und Kinder beim Tagesausflug der Pfarrei Aindling. Dieser führte die gesamte Gruppe zuerst nach Kaisheim zur kleinen Kapelle Heidebrünnl. Hier wurde eine Andacht abgehalten, gestaltet von Mitgliedern des Kirchenchores und Elisabeth Friedel an der Orgel. Zu Gast war auch Ernst Seifert, der Erbauer der Kapelle. Nach dem Eintrag ins Gästebuch und einem kleinen Frühstück ging es weiter an den Brombachsee. Hier versammelte man sich gleich am Anlegesteg und bald darauf näherte sich auch schon der Trimaran MS Brombachsee, ein Drei-Rumpf-Schiff, welches von der Architektur und Konstruktion her bislang einmalig in Europa ist.
Von Ramsberg aus ging es dann per Schiff rund um den Brombachsee, bevor man pünktlich zur Mittagspause wieder an Land ging. Am Nachmittag stand dann noch der Besuch der Sommerrodelbahn auf dem Programm. Besonders die Kinder erklommen mit oder ohne ihre (Groß-)Eltern die über einen halben Kilometer lange Rodelbahn. Während manche sehr vorsichtig gen Tal fuhren, legten einige auch eine rasante Abfahrt an den Tag. Andere tummelten sich derweil im angrenzenden Wildgehege bei Ziegen, Rehen und Wildschweinen mit ihren Frischlingen oder zeigten ihr Können auf dem Minigolfplatz. Auf der Heimfahrt kehrte man schließlich noch auf eine Brotzeit ein und am Ende des Ausfluges waren sich alle einig: "Es war ein schöner Tag".
Karina Schaffelhofer
Zahlreiche Gläubige und die Ortsvereine der Pfarrei Aindling nahmen an der Fronleichnamsprozession teil. Angeführt von den Fahnenabordnungen und der Musikkapelle zog Pater Alfred Nawa mit dem Allerheiligsten durch die Straßen. An den Altären gestalteten die Erstkommunionkinder, die KAB, der Pfarrgemeinderat und die Ministranten die Fürbitten. Die musikalische Umrahmung übernahm der Kirchenchor. Obwohl zeitweilig dunkle Wolken am Himmel zu sehen waren, kamen die Gläubigen trockenen Fusses wieder zurück in die Pfarrkirche, um gemeinsam zum "Großer Gott wir loben dich" mit der Aindlinger Blaskapelle anzustimmen.
Karina Schaffelhofer
"Glück und Liebe ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt". Mit diesem Spruch begrüßte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Franziska Kölbl die Ehepaare zum Stehempfang im Aindlinger Pfarrheim. Bereits zum zweiten Mal veranstaltete Pater Alfred Nawa zusammen mit dem Pfarrgemeinderat eine Hochzeitsmesse für alle Ehepaare, insbesondere Paare, die heuer ein Jubiläum feiern können.
Beim Gottesdienst ging Pater Nawa besonders auf diese Jubiläen ein, angefangen bei der Baumwollenen Hochzeit zum einjährigen bis hin zur Eisernen Hochzeit mit 65 gemeinsamen Jahren. Über 20 Ehepaare fanden sich anschließend im Pfarrheim zum Stehempfang ein, unter ihnen auch Anna und Vinzenz Knopp. Das Ehepaar konnte auf 65 Ehejahre zurückblicken und Anna Knopp ist dankbar dafür, dass sie miteinander so alt werden konnten.
Franziska Kölbl fragte auch die anderen Paare, nach einem geeigneten Eherezept. "Vertrau auf Gott und deine Frau", meinte Helmut Riemer und auch Vera Weiand hatte einen Tip parat: "Zeit füreinander nehmen".
Die Ehepaare durften zum Abschluss rote Herzballone steigen lassen. An den Luftballonen war je ein Zettel mit "Wünschen, die zum Himmel fliegen" angebracht. Hier konnten die Paare ihre eigenen Wünsche aufschreiben und zum Himmel schicken. Mit einem Gebet schloss Franzika Kölbl den Empfang ab und freute sich, dass so viele Paare gekommen waren.
Karina Schaffelhofer
Ein Schiff das sich Gemeinde nennt", unter diesem Motto stand das diesjährige Aindlinger Pfarrfest und zahlreiche Gläubige der Pfarrei "gingen mit auf See". Bereits zum Gottesdienst hatten sich die Ortsvereine mit ihren Fahnenabordnungen eingefunden und Pater Alfred Nawa zelebrierte zusammen mit Geistlichem Rat Edmund Ernst und Dr. Pastwa die Messe in der Pfarrkirche. Die musikalische Umrahmung übernahm hierbei der Venite!-Chor, der zum Ende des Gottesdienstes auch afrikanische Klänge mit Trommeln zu dem Lied "Simama" anstimmte.
Im Anschluss strömten die Besucher zum Pfarrheim. Der Pfarrgemeinderat hatte diesmal auf gutes Wetter gehofft, da kein Zelt, sondern nur Sonnenschirme auf dem Vorplatz zur Verfügung standen. Bis auf den letzten Platz waren die Bierbänke gefüllt und auch im Saal des Pfarrheims fanden die letzten Gäste noch ihren Platz.
Der Nachmittag war dann mit verschiedenen Aktionen und Vorstellungen gefüllt. Die knapp 700 Lose der Tombola waren schnell ausverkauft und auch beim Nägelschlagen und Dosenwerfen versuchten die Kinder ihr Glück und erspielten sich den ein oder anderen Eisgutschein.
Pfarrgemeinderatsvorsitzende Franziska Kölbl begrüßte die Erwachsenen und Kinder und freute sich, dass so viele gekommen waren. Sie bedankte sich bei allen Helfern, die zum guten Gelingen des Pfarrfestes beitrugen. Im Anschluss kamen die Kindergartenkinder vorbei und gaben drei Lieder zum besten, unter ihnen das Lied von den hustenden Regenwürmern. Ein weiterer Höhepunkt war die Schätzwette, bei der es immerhin eine 4-tägige Reise für zwei Personen nach Prag zu gewinnen gab. Hier galt es die Länge einer selbstgebackenen Riesenschnecke zu schätzen. Jochen Schalk lag mit seinem Tip nur um 5 cm daneben, und kam damit den 6,75 Metern am nächsten. Den zweiten Platz erreichte Michael Ostermair und gewann damit einen DVD-Player und einen Gutschein der Pizzeria Franco bekam Walburga Schwegler auf dem dritten Platz.
Am Nachmittag wurde dann noch ein gespendetes Fahrrad versteigert, mit dem Pater Alfred Nawa zunächst einmal eine Runde um den Platz fuhr. Den letzten Höhepunkt hatte der Venite!-Chor im Gepäck: Mit dem Singspiel "David und Goliath" entführten sie ihre Zuschauer in die Zeit des Alten Testaments, als der kleine David den Riesen Goliath besiegte. Die Geschichte wurde abwechselnd erzählt und gesungen, begleitet von den verschiedensten Instrumenten. Viel Applaus ernteten die beiden Vorstellungen und so hatte sich das wochenlange Proben schließlich doch ausbezahlt.
Am Ende resümierte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Franziska Kölbl: "Das war ein super Fest", und das sahen die zahlreichen Besucher genauso.
Bericht über die Renovierung der Aindlinger Pfarrkirche
Vor über zwei Jahren begann die Außenrenovierung der Aindlinger Pfarrkirche St. Martin. Die neugotische Kirche konnte im Jahre 2005 ihren 100. Geburtstag feiern und war Anfang der siebziger Jahre das letzte Mal renoviert worden. Deshalb war es nun an der Zeit, erneut Renovierungsarbeiten durchzuführen. Im Sommer 2006 begann man mit der Außenmauer rund um die Apsis und der Stabilisierung des Dachstuhls. In den folgenden zwei Jahren wurde der Dachstuhl angehoben und eine Belüftung eingebaut, neue Dachrinnen mit Fallrohren angebracht und Risse an der Ostwand behoben. Ebenso wurde das Dach der Sakristei, Paramentenkammer und Kapelle erneuert, da die Balken abgefault waren.
Den größten Teil der Renovierung nahmen jedoch der Kirchturm und die Stabilisierung des Langhausdachstuhls ein. Hierfür musste auch im Inneren der Kirche ein Gerüst aufgestellt werden, um die Dachbalken verstärken zu können.
Freiwillige Helfer reinigten in mühevoller Kleinarbeit die Glasfenster und halfen bei der Wiederanbringung der Kirchenuhr mit.
Mittlerweile ist die Außenrenovierung abgeschlossen und die Kirche glänzt mit einem neuen Anstrich. Lediglich die Grünanlagen müssen noch neu angelegt werden. Die Gesamtkosten belaufen sich bislang auf 450.000 Euro. Neben den Zuschüssen von der Diözese und der Gemeinde, spendeten bei einer Haussammlung in der Pfarrei zahlreiche Gläubige für die Renovierung ihrer Pfarrkirche. Außerdem kam der Erlös der letzten Pfarrfeste, Hobbyausstellungen und Altpapiersammlungen des Pfarrgemeinderates der Kirchenrenovierung zu gute. Und auch der Katholische Burschenverein Aindling spendete nach seinem 100jährigen Gründungsfest Teile seines Erlöses für diesen Zweck.
Nachdem für die Verstärkung des Dachstuhls auch im Inneren der Kirche ein Gerüst aufgebaut werden musste, war die Idee geboren, auch gleich mit der Innenrenovierung zu beginnen. Kirchenpfleger Martin Huber setzte sich daraufhin mit dem Ordinariat in Verbindung. Diese genehmigte mit der Innenrenovierung der eingerüsteten Stellen zu beginnen und wird dies auch bezuschussen. In der Kirchenverwaltung beschloss man indes, dass die Kirche im Inneren nicht nur an zwei Seiten renoviert werden sollte. Ein erneuter Antrag zur kompletten Innenrenovierung wurde dem Ordinariat gestellt. Die Gesamtkosten hierfür belaufen sich auf rund 390.000 Euro, wobei die Kirchenmaler und die Erneuerung der elektrischen Installation die beiden größten Posten bilden. Im Oktober soll bereits mit den Arbeiten begonnen werden. "Ich hoffe, dass die Renovierung bis Mitte 2009 abgeschlossen werden kann", sagt Kirchenpfleger Martin Huber. Und dann strahlt die Aindlinger Pfarrkirche wieder in ihrem vollen Glanz.
Insbesondere für ihre neugotischen Altäre ist die Aindinger Pfarrkirche auch über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Die Altäre wurden nach Entwürfen von Carl Bauer gestaltet. Die Mitte des Hochaltars von 1901 bildet der, wie ein Sakramentshäuschen geformte Tabernakel und zeigt darüber die Reiterstatue des barmherzigen Kirchenpatrons St. Martin. Der Ulmer Münsterbaumeister Carl Bauer war auch der Architekt, welcher für den gesamten Neubau der Pfarrkirche im Jahre 1895 beauftragt wurde. Die alte Pfarrkirche war zu klein geworden und sollte damals durch einen vergrößerten Bau ersetzt werden. 1901 konnte der Bau fertig gestellt werden, jedoch wurde die Kirche erst 1905 eingeweiht, da sich die Ausstattung so lange hinzog. Damals waren "nur" 47.000 Mark nötig, um das komplette Gotteshaus neu zu erbauen.
Mit einem Familiengottesdienst wurde das Erntedankfest in der Aindlinger Pfarrkirche gefeiert. Zum Thema "Wir danken für die Früchte unserer Arbeit" brachten die Gläubigen Körbe mit Gemüse und Obst zum Altar, wo Pater Alfred Nawa die Speisen segnete. Der Erntedankaltar wurde festlich von Franziska Kölbl und Getraud Balzer geschmückt.
Die Kleinsten der Pfarrei waren eingeladen bei einem Kindergottesdienst das Erntedankfest zu feiern. Mit einem Korb voll Früchten und Gemüse kamen sie ins Aindinger Pfarrheim. Dort hörten die Jungen und Mädchen die Geschichte von der Maus Frederick, die, anstatt für den langen Winter Korn zu sammeln, lieber Farben, Worte und Sonnenstrahlen sammelte. Und mit seinen Geschichten wärmte Frederick dann die Mäuse-Herzen während der kalten Jahreszeit. Mit gemeinsamen Liedern und Fürbitten wurde der Gottesdienst abgerundet, bevor man gemeinsam zum Vater-unser-Gebet zur Messe in die Aindlinger Pfarrkirche einzog.
Acht neue Ministranten konnten am Kirchweihsonntag in der Aindlinger Pfarrkirche eingeführt werden. Seit rund drei Monaten hatten sich die vier Jungen und vier Mädchen auf diesen Tag zusammen mit Pater Alfred Nawa und Mesner Erwin Friedel vorbereitet. Die anderen Ministranten hießen "die Neuen" willkommen und gaben jedem Buchstaben des Wortes "Ministrant" eine Bedeutung. So steht beispielsweise das "M" für "Messe feiern", das "R" für "richtig tolle Truppe" und das "I" für "Indianer Gottes". Von Pater Alfred Nawa wurden die Ministranten gesegnet und bekamen ein Kreuz mit ihrem Namen überreicht. Zu Oberministranten wurden vier "altbewährte" Minis ernannt. Sie helfen nun bei der Betreuung der jüngeren Minis mit.
Das Bild zeigt Pater Alfred Nawa (links) und Mesner Erwin Friedel (rechts) mit ihren Ministranten:
untere Reihe von links: Alexander Schwegler, Anna Mießl, Cynthia Mateso (alle Aindling) und Johannes Thumbach (Pichl)
mittlere Reihe von links: Anna-Maria Aichele, Nicola Michael Bullinger (beide Pichl), Michael Seiler und Celine Mateso (beide Aindling)
hintere Reihe: Die Oberministranten Ralf Möst-Heinrich, Tom Möst-Heinrich, Verena Knauer und Katja Berthold (alle Aindling)
Kinder feiern Namenstag des Heiligen Martin
Laternenlieder und Martinsspiel für die Senioren
Die Kleinen vom Kindergarten St. Martin aus Aindling besuchten die Senioren im AWO-Heim. Mit ihren Laternen führten sie den Heimbewohnern einen Laternentanz auf. Zudem spielten sie die Legende von St. Martin nach und zeigten, wie dieser seinen Mantel mit dem frierenden, armen Bettler teilt. Mit Liedern vom Heiligen und der Laterne beschlossen sie ihren Besuch.
Text/Foto: Sofia Brandmayr
Feier in der Kirche
"Mauern schützen, Mauern machen einsam", unter diesem Thema organisierten Katja Berthold, Andrea Drottlef und Verena Knauer zusammen mit dem Familiengottesdienstteam einen Jugendgottesdienst in der Aindlinger Pfarrkirche. Zu Beginn der Meßfeier war der Altar mit einer Mauer aus Pappkartons verdeckt und Pater Alfred Nawa sinnierte "Wer eine Mauer durchbrechen will, muss eine Tür einbauen".
Die Jugendlichen zeigten, welche Arten von Mauern es geben kann. So hatte ein Mädchen Angst, seinen Eltern von einer schlechten Schulnote zu erzählen. Eine weitere Jugendliche findet vor lauter Terminen in Schule und Vereinen keine Zeit mehr für den Gottesdienst oder sie sitzt häufig zu lange vor dem Fernseher, statt sich mit Freunden zu treffen. Im Gottesdienst wurde es also Zeit, die Mauer niederzureißen und herauszukommen. Hinter der Mauer wurde dabei langsam die Figur des auferstandenen Jesus Christus sichtbar.
Mit flotten Liedern wurde der Gottesdienst musikalisch umrahmt. Eigens dafür hatten sich die vier Musiker zusammengefunden mit Anton Sisa an der Gitarre, Lena Stevens an der Klarinette, Bärbel Ginzel am Keyboard und Roland Stürzenhofecker am Schlagzeug.
Roland Stürzenhofecker (Schlagzeug), Lena Stevens (Klarinette), Bärbel Ginzel (Keyboard) und Anton Sisa (Gitarre) übernahmen die musikalische Gestaltung des Jugendgottesdienstes
Text/Foto: Karina Schaffelhofer
Familiengottesdienst im Advent
"Mache Dich auf und werde Licht", mit diesem Aufruf begann der Venite!-Chor in der Aindlinger Pfarrkirche den Familiengottesdienst. Zur Vorbereitung auf Weihnachten stand die Messe unter dem Motto "Lasst uns den Weg freiräumen". Hierzu wurden verschiedene Steine in den Weg gelegt, die es galt zusammen zu kehren. In den Fürbitten legten die Kinder Geschenke mit einem Teelicht in den Kirchengang und baten damit um Liebe und Frieden zur Weihnachtszeit.
"Alle Jahre wieder", mit diesem Lied begann im Aindlinger Pfarrheim der Seniorennachmittag. Eingeladen hatte der Pfarrgemeinderat und rund 75 Seniorinnen und Senioren kamen gerne vorbei. Schließlich hatten die Mitglieder des Pfarrgemeinderates wieder ein kurzweiliges Programm zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit zusammengestellt.
Vorsitzende Franziska Kölbl begrüßte die Gäste und zusammen mit Erwin Schaffelhofer am Keyboard wurde die ein oder andere Weihnachtsweise gesungen.
Walburga Fürst hatte ein Gedicht über den Advent und Maria Schlecht ein besonderes Rezept für Weihnachten im Gepäck. Dazu nehme man nämlich etwas Geduld, vor allem beim Weihnachtsbaum schmücken und etwas Mut, wenn es darum geht, ein Weihnachtslied zu singen.
Auch Pater Alfred Nawa begrüßte die Besucher und freute sich mit ihnen den Nachmittag verbringen zu können. Als Gast war auch Wilhelm Schwartz ins Pfarrheim gekommen. Der Seniorenbeauftragter der Marktgemeinde Aindling animierte die rüstigen Senioren etwas Zeit für die pflegebedürftigen Mitmenschen im AWO-Heim zu erübrigen. Bevor bei der Kaffeepause geplaudert werden konnte, kam noch der Nikolaus (Rita Herb) zu Besuch. Er erzählte von den Ereignissen des vergangenen Jahres in der Pfarrei und hatte für jeden eine Tüte mit Plätzchen dabei. Der Pfarrgemeinderat hatte diese gebacken.
Zum Höhepunkt des Seniorennachmittags kam es schließlich nach der Pause: Sechs Ministrantinnen führten das Stück "Ein Münchner im Himmel" auf, allerdings in der Version eines "Aindlingers im Himmel". In dem Stück ging es um Alois Hingerl, Dienstmann Nr. 172, der einen Auftrag mit solch einer Hast erledigte, dass er vom Schlage gerührt zu Boden fiel. Die Engel (Nikola Schwegler, Tamara Greifenegger und Lena Schmidberger) brachten Alois (Verena Schwegler) in den Himmel zu Petrus (Johanna Herb) und Gott (Lena Hirschberger). Gekonnt fluchte Alois dort nach seinem Manna und nach was zum Trinken, schließlich wolle er hier nicht nur "Hosanna" singen. Der liebe Gott schickte ihn schließlich zurück nach Aindling, um dem Pfarrgemeinderat eine göttliche Botschaft zu überbringen. Doch der Gewohnheit zuliebe, ging der Alois erst mal ins Pfarrheim und trank bekanntlich eine Halbe, und noch eine Halbe. Und der Pfarrgemeinderat wartet immer noch auf seine Botschaft.
Zum Abschluss wünschte Franzsika Kölbl allen eine frohe Weihnachtszeit und dass man sich gesund wieder sieht im nächsten Jahr.
Text/Foto: Karina Schaffelhofer
Mache dich auf und werde Licht", diesen Adventsspurch hatten sich die Ministranten der Pfarrei Aindling und den Filialkirchen zu Herzen genommen. Über 30 Minis und ihre Eltern machten sich in der Dunkelheit mit Kerzenlicht auf den Weg in den Wald. An der Gungstettener Kapelle wurden sie von Christian und Robert Dauber mit Weihnachtsweisen auf der Trompete empfangen. Mit Gedanken zur Weihnacht und dem Lied "Alle Jahre wieder" gestalteten die Minis die erste Station der Waldweihnacht.
Schließlich ging es entlang des verschneiten Weges tiefer in den Wald zu einem Holzverschlag. Hier warteten bereits Maria und Josef mit dem Jesuskind auf die Jungen und Mädchen. Eine Ministrantin las die Stelle aus dem Lukas-Evangelium über die Geburt Jesu. Nach weiteren Weihnachtsliedern und Fürbitten segnete Pater Nawa alle Besucher und schließlich ging es im zurück in den Pfarrhof. Dort warteten bei Lagerfeuer Punsch und Würstl auf die MInistranten und ihre Eltern. Pater Nawa bedankte sich bei allen Minis für ihr Engagement in ihrem Amt und überreichte jedem der Jungen und Mädchen ein kleines Weihnachtsgeschenk.
Karina Schaffelhofer
Eine halbe Stunde vor Mitternacht versammelten sich in der Aindlinger Pfarrkirche zahlreiche Gläubige um miteinander die Christmette zu feiern. Eine Engelsschar zog begleitetet von Maria und Josef mit dem Jesuskind und fünf Hirten zum Flötenspiel in das Gotteshaus ein. Pater Alfred Nawa begrüßte die Besucher zu dieser späten Stunde und hob in seiner Predigt besonders dieses "unfassbare Geschenk" hervor, dass Gott uns mit seinem Sohn gegeben hat. Während die Engel die Krippe vor dem Altar umrahmten, nahmen die Hirten auf ihren Fellen vor dem Jesuskind Platz. Gemeinsam sangen sie zu Beginn des Gottesdienstes dem lieben Jesuskind Lieder und Maria bat ihren Josef, er möge ihr doch helfen beim Wiegen des Kindeleins. Mit dem feierlichen "Stille Nacht" endete die Messe und die vier Christbäume im Altarraum erleuchteten dabei das gesamte Gotteshaus.
Das Jahr 2008 in Aindling